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Was Paulus hier so radikal           sen behalte, und letztlich auch, ob   des Ekels. Ich verstand Sartres
       schlussfolgert, möchte ich für uns   mich diese Medien erbauen, also      Weltsicht, obwohl ich sie nicht
       aufnehmen: Im Herzen der drit-       meiner  Beziehung  zu  Gott  gut-    teile. Und in gewissem Sinne hat
       ten Bekehrung steht nicht mehr       tun. Anschließend prüfe ich, ob      mich die Lektüre dieses Buches
       die Frage „Was ist verboten?“, son-  auch andere dadurch erbaut wer-      erbaut, indem sie die Schönheit
       dern „Was baut auf?“, aber nicht     den können.                          unseres Glaubens in meinen Au-
       nur mich selbst, sondern „Was        Ein Beispiel: Bevor ich Psycholo-    gen als Kontrast verstärkt hat. Für
       baut  den anderen  auf?“,  mit  der   gie studierte, hatte ich die Fächer   mich ist es also kein Problem, die-
       schwierigen Herausforderung, das     Germanistik und Geschichte be-       sen atheistische Existentialisten zu
       Gewissen des anderen dabei zu        legt. Später bin ich über zwanzig    lesen, aber allgemein weiteremp-
       achten.                              Jahre kaum dazu gekommen,            fehlen würde ich das nicht.
       Nicht jeden Film, den ich an-        mich der Literatur zuzuwenden.
       schaue, nicht jedes Buch, das ich    Dann habe ich doch mal wie-
       lese, würde ich jedem anderen        der einen alten „Klassiker“ in die
       empfehlen. Ich prüfe mich zu-        Hand genommen und gelesen,
       nächst selbst, welche Wirkung der    Sartres „Der Ekel“. Ich war faszi-
       Film oder das Buch auf mich hat,     niert von der konzentrierten Spra-
       ob ich vor Gott ein gutes Gewis-     che, ihrer Diktion und Botschaft



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